raumkonzept
Wittenberg & Bohlmann GmbH
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sa. 09:30 Uhr – 14:00 Uhr
Eine neue Tapete verändert einen Raum an einem Nachmittag. Nichts sonst wirkt so schnell bei so wenig Aufwand. In unserer Ausstellung an der Alleestraße hängen Designtapeten, Fototapeten, Strukturtapeten und Naturmaterialien in großen Bahnen aus, denn im Musterbuch sieht jedes Muster gleich aus. Wir beraten zu Farbe und Material, messen auf und tapezieren auf Wunsch selbst.
Designtapeten leben von ungewöhnlichen Mustern, dichten Pigmenten und Oberflächen, die man anfassen möchte. Sie bestimmen den Raum, statt ihn nur zu bekleiden. Für diesen Effekt reicht in der Regel eine einzige Wand, und damit bleiben auch die Kosten überschaubar.
Im Kinderzimmer zählt die Luft mehr als das Motiv. Unsere Kindertapeten kommen ohne Weichmacher und Lösungsmittel aus, und das ist der Teil, den Sie später nicht mehr ändern können. Beim Motiv sieht es anders aus: Der Bagger an der Wand hält erfahrungsgemäß vier Jahre.
Fototapeten und Murals bringen eine Landschaft, eine Stadt oder ein Kunstwerk in Wandgröße ins Zimmer. Gedruckt wird hochauflösend auf stabilem Vlies, zugeschnitten auf Ihre Fläche. Der eigentliche Effekt ist Tiefe: Ein kleiner Raum bekommt plötzlich einen Horizont.
Vintage-Designs holen die Formensprache der 50er, 60er und 70er zurück, geometrisch oder floral. Was damals Alltag war, wirkt heute als bewusst gesetzter Akzent, besonders neben schlichten modernen Möbeln. Wer im Altbau wohnt, bekommt damit die Epoche zurück, die das Haus ohnehin mitbringt.
Strukturtapeten arbeiten mit Licht und Schatten statt mit Farbe. Die Spanne reicht von der ruhigen Leinenoptik bis zur kräftigen Reliefprägung. Nebenbei kaschieren sie kleine Unebenheiten im Putz, was in Altbauten oft den Ausschlag gibt, und sie nehmen leeren Räumen den Nachhall.

Die Kunststoffbeschichtung macht Vinyltapeten scheuerfest und feuchtigkeitsresistent. Damit halten sie dort, wo Papier aufgibt: hinter dem Herd, im Flur mit den Fahrrädern, im Bad. Sauber machen heißt hier abwischen statt neu tapezieren.
Tapeten aus Bambus, Kork, Sisal oder Gräsern sind Naturprodukte, entsprechend gleicht keine Bahn der anderen. Genau das ist der Reiz. Die offene Struktur nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, was sich vor allem im Schlafzimmer bemerkbar macht.
Für echte Metallic-Tapeten wird eine hauchdünne Aluminiumschicht auf einen Vliesträger aufgebracht. Durch Oxidation und besondere Druckverfahren entstehen Reflexionen, die sich mit dem Tageslicht verändern. Morgens sieht dieselbe Wand anders aus als am Abend, und darin liegt der Reiz.
Bei Textiltapeten liegen echte Fasern oder Gewebe auf dem Träger. Das dämpft den Schall und isoliert leicht, weshalb sie meistens im Schlafzimmer und in Arbeitsräumen landen. Wer schon einmal in einem Raum mit Stoffwänden gestanden hat, hört den Unterschied, bevor er ihn sieht.
Vlies dehnt sich beim Tapezieren weder aus noch zieht es sich zusammen. Der Kleister kommt direkt an die Wand, die Bahn wird trocken angesetzt, das erleichtert die Arbeit erheblich. Beim nächsten Renovieren lässt sich Vlies meist bahnenweise trocken wieder abziehen.
Ja, mit dem richtigen Material: Vinyltapeten und versiegelte Glasgewebe vertragen sogar Spritzwasser. Entscheidend sind wasserfester Kleber und ein sauber vorbereiteter Untergrund, sonst kommt der Schimmel von hinten.
Helle Farben, dezente Strukturen, kleine Muster. Alles andere drückt den Raum zusammen. Eine Fototapete mit Tiefenwirkung, etwa eine Landschaft, öffnet ihn dagegen optisch, wenn sie auf der richtigen Wand landet.
Glatt, trocken und gleichmäßig saugend. Eine passende Grundierung gehört fast immer dazu, damit die Tapete hält und bei hellem Vlies nichts vom alten Untergrund durchscheint. Diesen Schritt zu überspringen kostet später mehr Zeit, als er vorher spart.
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